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Umbau und Sanierung der Seilbahn Starkenbach - Alp Selun

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Bericht

Wildhaus-Alt St. Johann SG

Eingebettet zwi­schen den Churfirsten und dem Säntisspitz im ober­sten Toggenburg, liegt die Gemeinde Wildhaus-Alt St. Johann. Sie ist flä­chen­mäs­sig die dritt­gröss­te und zugleich die höchst­ge­le­ge­ne Gemeinde im Kanton St. Gallen. Zur Gemeinde zäh­len die Dörfer Wildhaus, Unterwasser, Alt St. Johann sowie der Weiler Starkenbach.

Am 1. Januar 2010 haben die Gemeinden Wildhaus und Alt St. Johann zur Gemeinde Wildhaus-Alt St. Johann fusio­niert. Mit der Fusion erhielt die neue Gemeinde ein neu­es Wappen. Die Bevölkerung hat ver­langt, dass der Steinbock aus dem Wappen der bis­he­ri­gen Gemeinde Wildhaus in das neue Wappen inte­griert wer­de. Durch die Fusion erhielt die neue Gesamtgemeinde zudem ein neu­es Logo. Die grü­nen Linien reprä­sen­tie­ren die Vegetation des Tales, die blau­en das Wasser. Das Logo wird von der Schule und von der Feuerwehr genutzt.

Im Gegensatz zum Rheintal erfolg­te die Besiedlung des ober­sten Toggenburgs erst viel spä­ter. Einzig die Neandertaler konn­ten sich mit der Gegend anfreun­den und benutz­ten als die ersten Menschen die Höhle des «Wildenmannlisloch» als Unterschlupf, wie die Grabungen von Emil Bächler erge­ben haben. In früh­ge­schicht­li­cher Zeit sind die Alpen des ober­sten Toggenburgs von den im Rheintal ansäs­si­gen Rätoromanen genutzt wor­den. Dies geht auch aus den zahl­rei­chen roma­ni­schen Berg- und Flurnamen her­vor: z.B. Gamplüt, Gräppelen, Gulmen, Selun, Fros, Iltios etc. Der Talboden wur­de erst viel spä­ter durch ale­man­ni­sche Bauern gero­det. Von die­sen stam­men die deut­schen Namen der Ortschaften sowie vie­le Flurnamen, wie etwa Rüti, Schwendi, Allmend usw., ab.

Wildhaus war bis zum Jahr 1484 kirch­lich dem Bistum Chur zuge­teilt. In die­sem Jahr trenn­te sich Wildhaus kirch­lich und auch alp­recht­lich von der Gemeinde Gams. Der in Lichtensteig resi­die­ren­de Vogt des Abtes von St. Gallen benö­tig­te dar­auf­hin die Wildenburg nicht mehr. Die Zehnten und Zinsen waren wei­ter­hin dem Kloster St. Johann abzu­tre­ten. Am Neujahrstag des sel­ben Jahres wur­de Huldrych Zwingli in Wildhaus, Lisighaus, geboren.

Der Vater von Zwingli war Bergbauer, amte­te neben­bei als Gemeindeammann und besass aus­ser­dem reich­lich Grundbesitz im Umkreis von Wildhaus. Zwingli selbst war zeit­le­bens stolz auf sei­ne bäu­er­li­che Herkunft und blieb mit sei­ner Familie in Wildhaus und mit sei­nen Landsleuten im «St. Johannertal» stehts eng verbunden.

Die Wildenburg zer­fiel und brann­te ums Jahr 1600 ab. Seit 1999 gehört die Wildenburg nun­mehr Wildhaus.

Um das Jahr 1150 wan­der­ten zwei Einsiedler, Milo und Thüring, in die Einsamkeit des obe­ren Thurtals. Ein rei­cher Edelmann, der im Toggenburg aus­ge­dehn­te Besitzungen besass, schenk­te den bei­den Eremiten die Gegend des heu­ti­gen St. Johannertales. Mitten im Thale, dort, wo die mei­sten Quellen aus der Erde spru­del­ten, bau­ten sie ein Kloster. Bevölkert wur­de es durch Benediktinermönche aus dem Kloster Trub im Emmental.

Infolge unfä­hi­ger und leicht­le­bi­ger Äbte und Mönche geriet das Kloster in Armut und ver­wahr­lo­ste so gänz­lich. So kam 1555 das Kloster St. Johann zum Kloster St. Gallen. 1568 brann­te das Kloster samt der Kirche bis auf den Grund nie­der, wor­auf der Abt von St. Gallen den sofor­ti­gen Wiederaufbau befahl.

1620 brach eine son­der­ba­re Krankheit über St. Johann ein, die Lähmungen der Glieder zur Folge hat­te. Nachdem fünf Geistliche gestor­ben sind, ver­liess man das Kloster und über­sie­del­te in ein in der Nähe lie­gen­des Haus. Als zwei Jahre spä­ter das Kloster aber­mals ein Raub der Flammen wur­de, ent­schloss man sich nach lan­gem Ratschlagen, die­sen Ort des Unglücks zu ver­las­sen und das Kloster in der offe­nen Ebene bei Nesslau neu zu bau­en. Dadurch bekam jene Gegend den Namen Neu St. Johann. Das Kloster Alt St. Johann wur­de nach dem Brand 1626 wie­der­auf­ge­baut. Seither hat sich an die­sem Gebäude bis heu­te nicht mehr viel geän­dert. 1994 wur­den das Pfarrhaus und die Kapelle reno­viert. Das raue Klima im Toggenburg ist vor allem cha­rak­te­ri­siert durch hohe Niederschlagsmengen. Diese betra­gen im unte­ren Teil der Region 1500 mm, im obe­ren Teil bis über 2000 mm. Boden und Klima füh­ren dazu, dass prak­tisch das gesam­te Kulturareal dem Naturfutterbau dient (Wiesen, Heimweiden, Alpweiden). In und um Wildhaus fin­det man eine sehr viel­fäl­ti­ge Alpenflora. Das Gebiet weist vie­le Moore, Hangmoore, Feuchtwiesen und Hochmoore auf, die teil­wei­se gar von natio­na­ler Bedeutung sind.

Bevölkerung

19302’502 Einwohner
19602’530 Einwohner
19902’456 Einwohner
20002’713 Einwohner
Heute2’567 Einwohner

Altersstruktur

0 - 15 Jahre398 Personen16 %
16 - 65 Jahre1’491 Personen58 %
über 65 Jahre678 Personen26 %

Schulen

58 Kindergartenschülerin Wildhaus, Unterwasser, Alt St. Johann
182 Primarschülerin Wildhaus, Alt St. Johann
85 Real- und Sekundarschülerzusam­men mit Nesslau in Nesslau
1 Mittelschülerin Wattwil

Gemeindefläche

Wald2’342 ha
Landwirtschaftliche Nutzfläche5’198 ha
Siedlungsfläche172 ha
Undproduktiv1’284 ha
Total8’996 ha

Das Dorf Wildhaus liegt auf 1’091 m.ü.M., Alt St. Johann auf 891 m.ü.M. und Unterwasser auf 905 m.ü.M. Die Dörfer befin­den sich in den Bergzonen II und III und haben Sömmerungsgebiete.

Das Gebiet von Wildhaus erstreckt sich bis zum Säntisgipfel, wel­cher mit einer Höhe von 2’502 m.ü.M. der höch­ste Punkt ist. Viele wis­sen noch heu­te nicht, dass sowohl die Gemeinde- als auch die Kantonsgrenze mit­ten durch das Restaurant auf dem Säntisgipfel ver­lau­fen. Das Gemeindegebiet Alt St. Johann erstreckt sich bis zum Hinterrugg in eine Höhe von 2’306 m.ü.M. Der tief­ste Punkt liegt bei der Burg in Starkenbach auf 876 m.ü.M.

Erwerbsstruktur

92Landwirtschaftsbetriebe Haupterwerb
50Handwerks- und Industriebetriebe
177Dienstleistungsbetriebe

Vereine

In Wildhaus-Alt St. Johann gibt es 70 Vereine in den Bereichen Sport und Kultur.

Tourismus

Die Region Wildhaus-Alt St. Johann ist bekannt für ihre natur­na­he Erholung, fami­li­en­freund­li­chen Angebote und ganz­jäh­ri­ge Freizeitmöglichkeiten. Gemeinsam mit Unterwasser bil­den sie ein zusam­men­hän­gen­des Tourismusgebiet, das mit dem Gütesiegel «Familien will­kom­men» aus­ge­zeich­net ist.

Im Winter bie­tet das Wintersportgebiet Chäserrugg – Unterwasser/Alt St. Johann rund 50 Kilometer prä­pa­rier­te Pisten, eine sechs Kilometer lan­ge Schlittelpiste sowie moder­ne Bergbahnen wie die Sellamatt-Bahn und die Luftseilbahn zum Iltios und Chäserrugg.

Auch im Sommer zieht die Region zahl­rei­che Besucher an. Wanderwege wie der Toggenburger Sagenweg, Mountainbikestrecken und Grillplätze rund um die Schwendiseen oder das Wildmannlisloch laden zu akti­ver Erholung ein. Die Thurwasserfälle, der Seealpsee oder die Säntis-Schwebebahn bie­ten spek­ta­ku­lä­re Erlebnisse für Naturliebhaber.

Für Familien und Freizeitgäste ste­hen zahl­rei­che Angebote bereit: Die beheiz­te Badi Unterwasser, Minigolf, Kino, Teamevents und geführ­te Touren sor­gen für Abwechslung. Dank der guten Erreichbarkeit eig­net sich die Region auch her­vor­ra­gend für Tagesausflüge.

16 Hotels mit 1’100 Hotelbetten, 147 Ferienwohnungen, 1’346 Ferienhäuser oder 21 Gruppenunterkünfte bie­ten Übernachtungsmöglichkeiten. In einem der 30 Restaurants kann man sich verpflegen.

Die finanzielle Lage der Gemeinde Wildhaus-Alt St. Johann

Nettovermögen pro Kopf 2024Fr.460.04
Steuereinnahmen pro Kopf 2024Fr.4’126.95
Einnahmenüberschuss 2024Fr.24’079.05
Abschreibungen 2024Fr.985’385.51
Finanzausgleichsbeitrag 2024Fr.2’486’500.--
Besondere Einnahmen (Konzessionen)Fr.126’306.--
Gemeindesteuerfuss118 %
Höchster Steuerfuss im Kanton145 %
Tiefster Steuerfuss im Kanton61 %

Direkte Bundessteuer pro Kopf 2021:

Gemeinde Wildhaus-Alt St. JohannFr.856.--
Kanton St. GallenFr.1’366.--
SchweizFr.2’170.--

Alpkorporation Selun

Die Alpkorporation Selun ist eine der älte­sten Alpkorporationen. Sie ist eine pri­vat­recht­li­che Korporation des kan­to­na­len Rechts, ist Eigentümerin der Alp Selun und bezweckt die gemein­schaft­li­che Nutzung der Alp Selun, des dazu­ge­hö­ren­den Waldes und der Betrieb der Transportseilbahn Starkenbach-Selun. Wer min­de­stens ½ Alprecht besitzt und im Alpbuch der poli­ti­schen Gemeinde sowie im Mitgliederverzeichnis der Korporation ein­ge­tra­gen ist, ist Mitglied. Aktuell sind es 43.

Die finanzielle Lage der Alpkorporation Selun 2024

Einnahmen:Seilbahn, Alp, AlprechteFr.307’584.64
Ausgaben:Alp-, Personal-, Seilbahn- und VerwaltungsaufwandFr.299’454.41
ErtragsüberschussFr.8’130.23
Aktiven:Flüssige Mittel und ForderungenFr.214’200.47
Passiven:Fremdkapital usw.Fr.89’365.45
EigenkapitalFr.0.--

Zum Projekt

Seit dem Jahr 1911 betreibt die Alpkorporation Selun eine Seilbahn zur Versorgung der Alp Selun. Sie ist das Herzstück der Alp Selun, denn sie ver­bin­det das Tal mit der wun­der­schö­nen Alpenlandschaft am Fusse der Churfirsten. In erster Linie wur­de die Bahn für den Transport von Material und spä­ter auch zur Personenbeförderung, spe­zi­ell für das Alppersonal, erbaut. Die Seilbahn war und ist bis heu­te ein zen­tra­les Transportmittel für den Alpbetrieb und erfreut sich auch bei Touristen gros­ser Beliebtheit. Der Bau, Betrieb und die wie­der­keh­ren­den Aus- und Umbauten der Seilbahn stell­ten für die Alpkorporation stets eine gros­se Herausforderung dar – sowohl per­so­nell als auch finanziell.

Die heu­ti­ge Anlage stammt aus dem Jahr 1986. Sie eine zwei­spu­ri­ge Pendelbahn mit schrä­ger Länge von 1’650 m und einer Höhendifferenz von 670 m, dient als Materialseilbahn und wird wäh­rend dem Alpbetrieb von den Älplern der 17 Alpgebäude täg­lich benützt. Zudem wird wäh­rend der Alpzeit die Milch täg­lich mor­gens und abends - rund 2’000 Liter - mit der Bahn ins Tal zur Sammelstelle trans­por­tiert. Von Unterwasser her besteht zur Alp Selun die ein­zi­ge, sehr wei­te und müh­sa­me Zufahrtsmöglichkeit für Fahrzeuge mit Allradantrieb. Deshalb ist die Materialseilbahn für den Betrieb der Alp Selun unverzichtbar.

Damit der lau­fen­de Betrieb finan­ziert wer­den kann, wer­den auch jähr­lich ca. 15’000 Touristen und Gäste in den offe­nen Kabinen trans­por­tiert, als aben­teu­er­li­che und fas­zi­nie­ren­de Touristenattraktion im Toggenburg. Jeweils im Sommerhalbjahr hat die klei­ne Alpwirtschaft Wildmannli geöff­net. Sie hat eine sehr schö­ne Aussicht, ein klei­nes Massenlager und ver­kauft Alpprodukte.

Gemäss Prüfung durch die Kontrollstelle IKSS 2022 wur­de auf­ge­zeigt, dass die Seilbahn Starkenbach-Alp Selun gra­vie­ren­de, bahn­tech­ni­sche Mängel auf­weist. Deshalb muss sie drin­gend saniert wer­den. Ohne umfas­sen­de Sanierung der Seilbahn wäre der Betrieb ab 2031 nicht mehr zulässig.

Der Aufwand und die Kosten für die Sanierung über­stei­gen jedoch die finan­zi­el­len Möglichkeiten der Alpkorporation bei Weitem.

Folgende Massnahmen müs­sen umge­setzt werden:

  • Neuer Haupt- und Notantrieb, inkl. Sicherheitsbremse
  • Erneuerung der Steuerung (SPS mit Touchscreen, ener­gie­ef­fi­zi­en­ter Antrieb)
  • Modernisierung der Bergstation (Seilscheiben, Überwachungssysteme)
  • Sicherheitsmassnahmen (Ampelanlage, Verriegelung der bestehen­den Kabinen, HV-Schrauben an den Masten)
  • Infrastruktur (Stromversorgung, Umbau Kommandoraum)
  • Brandschutztechnische Sanierung der Gebäude

Das Tragseil ist in Ordnung und das Zugseil wur­de bei der Revision 2025 gewechselt.

An der aus­ser­or­dent­li­chen Versammlung vom 24. Januar 2025 wur­de dem Projekt zugstimmt.

Der Baubeginn ist auf Spätherbst 2026 vor­ge­se­hen. Das Bauende soll­te dann im Frühling 2027 erfolgen.

Kosten und Finanzierung

Die Kosten für das Sanierungsprojekt set­zen sich wie folgt zusammen:

Vorbereitungsarbeiten: Baustelleneinrichtung, Stromzuleitung usw.Fr.98’000.--
Gebäudeumbau: Kommandoraum, Kasse, Brandschutzmassnahmen usw.Fr.155’500.--
Elektromechanik: HV-Schrauben Masten, Steuerung und LichtsignalFr.857’000.--
Umgebung: Anpassungsarbeiten Bergstation, Anpassung Strasse usw.Fr.33’000.--
Baunebenkosten: Bewilligungen, Gebühren, Versicherungen usw.Fr.169’500.--
UnvorhergesehenesFr.54’977.--
Eigenleistungen: Abbruch, diver­se MitarbeitFr.20’000.--
MwSt.Fr.112’023.--
GesamtkostenFr.1’500’000.--

Die Finanzierung sieht fol­gen­der­mas­sen aus:

GesamtkostenFr.1’500’000.--
./. Subventionsbeitrag Bund 27 % von Fr. 339’300.--Fr.91’611.--
./. Subventionsbeitrag Kanton 25 % von Fr. 339’300.--Fr.84’825.--
./. Beitrag Stiftung St. Galler LandwirtschaftFr.54’000.--
./. Investitionskredit*Fr.81’000.--
./. zins­lo­ses Darlehen der Gemeinde Wildhaus-Alt St. Johann*Fr.100’000.--
./. Beiträge von DrittenFr.132’345.--
./. Eigenmittel/RückstellungenFr.200’000.--
./. Grundeigentümer (Alprechts- und Sömmerungsbeiträge)Fr.130’000.--
./. EigenleistungFr.20’000.--
Noch zu finan­zie­ren­de RestkostenFr.606’219.--

* Die defi­ni­ti­ven Zusicherungen lie­gen noch nicht vor.

Aufgrund der kom­ple­xen Arbeiten sind nur wenig Eigenleistungen möglich.

Für die loka­le Landwirtschaft, den Tourismus und die Kultur im Toggenburg ist die Alpwirtschaft auf der Alp Selun von zen­tra­ler Bedeutung. Dabei spielt die Selunbahn eine Schlüsselrolle. Sie ermög­licht nicht nur die Versorgung der Alp, son­dern sichert auch den Fortbestand der tra­di­tio­nel­len Viehwirtschaft, die zur Pflege der Kulturlandschaft bei­trägt. Mit dem Erhalt der Bahn wird die Alpwirtschaft auf der Alp Selun gesi­chert. Dadurch kann wei­ter­hin gröss­ten­teils Alpmilchwirtschaft betrie­ben wer­den und die Alpen blei­ben bewirt­schaf­tet und gepflegt. Die tou­ri­sti­sche Nutzung ermög­licht die lau­fen­de Finanzierung des Betriebs und Unterhalts der Bahn.

Der Einsatz der Bahn bie­tet auch einen öko­lo­gi­schen Mehrwert. Anstelle von wei­ten Distanzen, ist eine effi­zi­en­te und nach­hal­ti­ge Erschliessung der Alp sicher­ge­stellt. Der Umstand, dass die Milch ins Tal geführt wird, ermög­licht den loka­len Käsereien auch im Sommer zu produzieren.

Die Selunbahn ist mehr als nur ein Transportmittel. Sie ist für die Alpwirtschaft uner­setz­lich und ein Symbol für geleb­te Tradition, nach­hal­ti­ge Berglandwirtschaft und sanf­ten Tourismus.

Eine Sanierung, wie sie nun ansteht, ist für die Alpkorporation finan­zi­ell nicht trag­bar und des­halb ist sie auf die Mithilfe von Dritten ange­wie­sen. Aus die­sen Gründen kön­nen wir Ihnen eine Hilfeleistung an die­ses Projekt sehr empfehlen.

Bis heu­te konn­ten wir für die­ses Projekt Spenden in Höhe von Fr. 263’280.-- vermitteln.