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Hochwasserschutz Val da Schluein

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Bericht

Schluein GR

Das roma­nisch­spre­chen­de Dorf Schluein - deutsch Schleuis - ist ein typi­sches Strassendorf und liegt auf der lin­ken Seite des Vorderrheintals an der Kantonsstrasse von Ilanz nach Laax. Eingebettet in die lin­ke Flanke des Talkessels der Gruob befin­det sich Schluein in äus­serst vor­teil­haf­ter kli­ma­ti­scher Lage. Zum gün­sti­gen Klima kom­men die Vorzüge der zen­tra­len Verkehrslage zwi­schen dem Regionalzentrum Ilanz und dem Touristikzentrum Flims-Laax, die sich vor allem im Arbeitsplatzangebot wider­spie­geln. Zahlreiche Wegpendler haben hier Wohnsitz genommen. 

Schluein besteht aus dem Dorfkern, der durch die Strasse und den Bach in «inne­res Dorf» und «äus­se­res Dorf» (bestehend aus Falerin und St. Peter) getrennt wird, sowie aus der Fraktion Casanova und eini­gen Einzelhöfen. Die bei­den Dorfteile unter­schei­den sich stark in ihrer bau­li­chen Struktur. So weist das «inne­re Dorf» eine eher geschlos­se­ne Bauweise auf, wäh­rend das «äus­se­re Dorf» rela­tiv locker bebaut ist und vie­le obst­gar­ten­ähn­li­che Flächen ausweist.

Weit über die Hälfte der Gemeindefläche ist bewal­det. Ähnlich wie in ande­ren Gebieten der Gruob sind auch in der Umgebung von Schluein geheim­nis­vol­le Steine bekannt, wobei beson­ders der «Crap Sogn Sein» (St. Zeno Stein) und der «Crap da Pops» (Kindlistein) zu erwäh­nen sind. An die­sen rät­sel­haf­ten Steinen und Kultstätten haf­ten die ver­schie­den­sten vor­christ­li­chen Sagen.

Schluein war ehe­mals ein bischöf­li­ches Besitztum. Vom Hochmittelalter bis 1803 stand die Gemeinde unter der Herrschaft der Burgherren von Löwenberg. Die Burg brann­te 1889 ab, und aus den übri­gen Steinen wur­de spä­ter das ehe­ma­li­ge Waisenhaus «Löwenberg» gebaut.

Die 1321 erst­mals erwähn­te Dorfkirche St. Peter und Paul ist ein Barockbau von natio­na­ler Bedeutung mit bemer­kens­wer­ten Seitenaltären aus dem Jahr 1760, die durch üppig deko­rier­te Arbeiten des Rokoko auf­fal­len. Die Kirche wur­de 1981 total renoviert.

Ein Teil der Gemeinde liegt im Gefahrenbereich des Schlueiner Baches, der von einem engen Tobel des Einzugsgebietes Ladir/Falera aus­tritt und mit sei­nen Rüfenniedergängen in den ver­gan­ge­nen Jahren immer wie­der Schäden verursachte.

Bevölkerung

1980366 Einwohner
1990400 Einwohner
2000517 Einwohner
Heute609 Einwohner

Altersstruktur

0 - 15 Jahre83 Personen14 %
16 - 65 Jahre403 Personen66 %
über 65 Jahre123 Personen20 %

Schulen

12 Kindergartenschülerin Schluein
33 Primarschülerin Schluein und Sagogn
10 Real- und Sekundarschülerin Laax
1 Mittelschülerin Disentis

Gemeindefläche

Wald270 ha
Landwirtschaftliche Fläche140 ha
Siedlungsfläche36 ha
unpro­duk­tiv35 ha
Total481 ha

Das Dorf Schluein liegt auf 758 m.ü.M. und befin­det sich in den Bergzonen II und III und hat Sömmerungsgebiete.

Erwerbsstruktur

3Landwirtschaftsbetriebe Haupterwerb
3Landwirtschaftsbetriebe Nebenerwerb
0Forstwirtschaft
18Handwerks- und Industriebetriebe
59Dienstleistungsbetriebe

Vereine

In Schluein gibt es 5 Vereine: Gemischter Chor Schluein, Frauenverein, Jugendverein, Fussballclub US Schluein-Ilanz, Snowboardverein Taur alv.

Tourismus

Eingebettet in die sanf­ten Hügel der Surselva, bie­tet Schluein Nähe zu bekann­ten Tourismuszentren wie Flims, Laax und Ilanz.

Wanderfreunde fin­den hier ein weit ver­zweig­tes Netz an Wegen, das durch Wälder, über Wiesen und ent­lang des Rheins führt, mit spek­ta­ku­lä­ren Ausblicken auf die nahe­ge­le­ge­ne Rheinschlucht, auch bekannt als Ruinaulta. Diese bis zu 400 Meter tie­fe Schlucht zählt zu den ein­drucks­voll­sten Landschaften der Schweiz und ist ein Paradies für Fotografen, Naturbeobachter und Abenteurer. Besonders beliebt ist der Aussichtspunkt Il Spir, der einen atem­be­rau­ben­den Blick über die Schlucht bietet.

Velofahrer und Mountainbiker kom­men in der Region voll auf ihre Kosten. Die abwechs­lungs­rei­che Topografie rund um Schluein eig­net sich sowohl für gemüt­li­che Touren als auch für anspruchs­vol­le Trails. Im Winter ver­wan­delt sich die Umgebung in ein stil­les Schneewunderland, das sich her­vor­ra­gend für Winterwanderungen eig­net, und das bekann­te Skigebiet Flims Laax Falera ist nur weni­ge Kilometer ent­fernt und bie­ten Pistenspass für jedes Niveau.

Es gibt kei­ne Hotelbetten. Übernachtungsmöglichkeiten bie­ten ca. 223 Ferienwohnungen, und für das leib­li­che Wohl sorgt ein Restaurant.

Die finanzielle Laage der Gemeinde

Nettovermögen pro Kopf 2023Fr.22’864.66
Steuereinnahmen pro Kopf 2023Fr.3’251.63
Ausgabenüberschuss 2023Fr.3’606.35
Abschreibungen 2023Fr.202’110.--
Finanzausgleichsbeitrag 2023Fr.115’440.--
Besondere Einnahmen 2023 (Konzessionen, Klein-KW)Fr.126’634.34
Gemeindesteuerfuss 202350 %
Höchster Steuerfuss im Kanton120 %
Tiefster Steuerfuss im Kanton30 %

Direkte Bundessteuer pro Kopf 2021:

Gemeinde SchlueinFr.404.--
Kanton GraubündenFr.1’638.--
SchweizFr.2’170.--

Die nor­ma­len Aufgaben eines Gemeinwesens kann die Gemeinde Schluein selb­stän­dig bestrei­ten, doch wenn grös­se­re Investitionen wie beim vor­lie­gen­den Projekt mit Restkosten von über 5 Millionen Franken getä­tigt wer­den müs­sen, ist sie auf die Hilfe Dritter angewiesen.

Zum Projekt

Der Wildbach im Val da Schluein ent­wäs­sert ein rund 16 km² gros­ses Einzugsgebiet süd­lich der Krete zwi­schen dem Crap Masegn und dem Crap Sogn Gion. Relativ gros­se Gebiete sind vern­ässt und die stei­len, unter­halb 1’800 m.ü.M. bewal­de­ten Bacheinhänge sind häu­fig rutschaktiv.

Das Siedlungsgebiet von Schluein liegt auf dem Wildbachkegel. Dieser erstreckt sich vom Kegelhals bei Cleus bzw. etwas unter­halb von Parlet bis zur Mündung in den Vorderrhein. Ablagerungen auf dem Wildbachkegel fin­den vor allem bei Murgangereignissen statt.

Im Val da Schluein wur­den in den letz­ten 200 Jahren 13 Murgänge und ein Hochwasser mit Geschiebetransport doku­men­tiert. Der erste doku­men­tier­te Murgang im Val da Schluein war im Jahr 1823. Damals wur­den alle Häuser im Dorfteil «Vitg» zer­stört. Auch bei den Ereignissen 1927, 1951, 1967 und 2004 wur­den Gebäude zer­stört und beschä­digt. In den 1950er- und 1960er-Jahren wur­den prak­tisch jähr­lich Murgänge beob­ach­tet. Der gröss­te doku­men­tier­te Murgang war 1967 und hat­te Geschiebe bis 150’000 m³ Material. Beim Ereignis 1970 war die Konsolidierungssperre Parlet erst zur Hälfte fer­tig­ge­stellt. Der erste Murschub füll­te den bereits vor­han­de­nen Rückhalteraum, und weni­ge Stunden spä­ter floss der zwei­te Murgang über das Bauwerk. Die Ereignisfracht bei­der Murgänge wur­de ins­ge­samt auf 90’000 m³ geschätzt. Beim letz­ten gros­sen Murgang im Jahr 2004 wur­de im Verlandungsraum der Sperre Parlet rund 30’000 m³ Material abge­la­gert. Die Abflusskapazität bei der Kantonsstrassenbrücke war erschöpft, und unter­halb der Brücke wur­den eini­ge Gebäude und im Einzugsgebiet meh­re­re Sperren stark beschä­digt. Die klei­ne­ren Murgang Ereignisse in den Jahren 2019, 2021 und 2023 rich­te­ten diver­se Schäden an und haben eben­falls dazu bei­getra­gen, dass die Zustände der Sperren sich wei­ter verschlechterten.

Zur Abwehr sol­cher Ereignisse sind in den Jahren 1970 bis 1988 im Einzugsgebiet der Val da Schluein mind. 90 Wildbachsperren erstellt wor­den. In den Jahren 2006 und 2007 muss­ten die Sperren im ober­sten Einzugsgebiet, im Val da Tschessas, instand­ge­setzt und ergänzt wer­den. 2013 wur­de eine Zustandsbeurteilung die­ser Sperren durch­ge­führt. Sie zeigt, trotz der kurz davor durch­ge­führ­ten Sanierungsmassnahmen, einen hohen Sanierungsbedarf. Der Zustand fast eines Drittels der Sperren war damals schad­haft bis alar­mie­rend. Im Jahr 2020 wur­de die Zustandsbeurteilung wie­der­holt. Im Val da Tschessas wur­de noch­mals eine erheb­li­che Verschlechterung fest­ge­stellt. Aktuell sind nur noch 60 % der Sperren funktionstüchtig.

Für die Gemeinde Schluein war dies der Anlass, nicht nur ein Sanierungskonzept aus­zu­ar­bei­ten, son­dern auch das Verbauungssystem gene­rell zu über­den­ken und auch Alternativen zu einem Sperrenverbau prü­fen zu las­sen. Ein wei­te­rer wich­ti­ger Grund für die Überprüfung des Verbauungssystems ist, dass im Siedlungsgebiet meh­re­re Gebäude in der roten und in der blau­en Gefahrenzone liegen.

Bei einem 300-jährlichen Murgang, der sta­ti­stisch alle 300 Jahre auf­tritt, aber schon mor­gen statt­fin­den könn­te, wür­den ca. 150’000 m³ Schutt bis zum Dorf gelan­gen. Das ent­spricht einem Volumen von unge­fähr 180 Einfamilienhäusern.

Die Erfahrung der letz­ten Jahre zeigt, dass extre­me Wetterereignisse zuneh­men, es besteht also drin­gen­der Handlungsbedarf. Im Jahre 2019 wur­de des­halb ein gros­ses Hochwasserschutzprojekt initi­iert, das für einen län­ger anhal­ten­den Schutz sor­gen und weni­ger Kosten für die Wartung bedeu­ten soll. Basierend auf einer umfas­sen­den Lageanalyse wur­den im Rahmen eines mehr­stu­fi­gen Verfahrens die mög­li­chen Lösungsvarianten, unter den Kriterien Wirksamkeit, Projektrisiken, Kosten sowie Umwelt- und Landschaftseinflüsse in Zusammenarbeit mit Bund und Kanton analysiert.

Ein gros­ser Teil des 16 km² gros­sen Einzugsgebietes ist rutsch­ak­tiv, vor allem die Bacheinhänge des Val da Tschessas, der Platta Grischa, des Val da Cafegns und des Val da Schluein. Das vor­ge­se­he­ne Massnahmenpaket «Variante Rückhaltebecken Cleus» ist gleich­sam eine Abkehr vom bis­he­ri­gen Konzept.

Die geplan­ten Schutzmassnahmen bestehen aus fol­gen­den Elementen:

  • Aufgabe bzw. Verzicht der Sanierung der Sperren im Val da Tschessas
  • Instandsetzung der bestehen­den Sperren im Val da Cafegns und im Val da Schluein inklu­si­ve der drei Sperren bei Parlet
  • Murgangrückhalt in Cleus mit einem Dosiergerinne, wel­ches das Geschiebe von Hochwassern und Murgängen, die kei­ne Gefährdung für das Siedlungsgebiet dar­stel­len und wich­tig für die Dynamik der Aue Cauma sind, durch das Rückhaltebecken in den Unterlauf leitet
  • Erstellung einer pro­jekt­be­zo­ge­nen Deponie mit einem Volumen von rund 55’000 m³, inder das Material aus dem Murgangsrückhalt Cleus abge­la­gert wer­den soll.
  • Sanierung des Ableitkanals, loka­le Unterfangung der Ufermauern und Instandhaltung der Sperren
  • Ufererhöhungen mit Dämmen und Mauern unter­halb der Kantonsstrasse zum Schutz von bestehen­den Gebäuden
  • Stabilisierung der Ufer ent­lang der Gebäude mit­tels Blocksteinen am Böschungsfuss und struk­tu­rier­te Sohlenbefestigungen
  • Hochwasserschutzdamm zwi­schen der Aue Cauma und dem Kieswerk zum Schutz der ARA und des Gewerbegebiets
  • Besucherlenkungsmassnahmen und Anpassung der Wegführung im Auenperimeter

Der gros­se Murgangrückhalt im Gebiet Cleus ober­halb des Siedlungsgebietes mit einem Rückhaltevolumen von rund 55’000 m³ und einem Auslaufbauwerk, das ein Durchleiten von Ereignissen ohne Schadenspotential ermög­licht, ist das gröss­te Bauwerk. Dieses wird in das Terrain ein­ge­tieft, um die Auswirkungen auf die Landschaft zu mini­mie­ren. Es ist zudem vor­ge­se­hen, das auf­ge­fan­ge­ne Geschiebe vor Ort zu depo­nie­ren und ein­zu­bau­en. Der Durchlass des Geschiebesammlers ist so kon­zi­piert, dass das Geschiebe, das für die Erhaltung der Aue Cauma erfor­der­lich ist, pas­sie­ren kann.

Die Gemeindeversammlung Schluein hat dem Projekt und dem Kredit am 21. November 2023 zugestimmt.

Der Baubeginn erfolg­te Mitte Oktober 2025. Die Arbeiten soll­ten Ende 2028 abge­schlos­sen werden.

Kosten und Finanzierung

Die Kosten für den Hochwasserschutz set­zen sich wie folgt zusammen:

WildbachsperrenFr.6’790’000.--
Sperre ParletFr.960’000.--
Damm, Rückhaltebecken, Einlaufsperre, Auslaufwerk CleusFr.11’510’000.--
Dämme und Uferschutz Bereich DorfFr.2’390’000.--
Schutzdamm ARAFr.800’000.--
Ersatzmassnahmen Aue CaumaFr.505’000.--
GesamtkostenFr.22’955’000.--

Die Finanzierung sieht fol­gen­der­mas­sen aus:

GesamtkostenFr.22’955’000.--
./. Kantonsbeitrag nach WasserbaugesetzFr.4’490’600.--
./. Kantonsbeitrag nach StrassengesetzFr.1’886’052.--
./. BundesbeitragFr.10’103’850.--
./. Gemeinden Falera und Ilanz*Fr.939’000.--
./. Beitrag «Die Mobilar»Fr.150’000.--
Noch zu finan­zie­ren­de RestkostenFr.5’385’498.--

* Die Kostenbeteiligung der Gemeinden Falera und Ilanz/Glion ist in einem öffentlich-rechtlichen Vertrag gere­gelt, die min­de­stens für die Dauer von 55 Jahren - geschätz­te Lebensdauer der Schutzbauwerke - gel­ten soll.

Die insta­bi­len Böden setz­ten den bestehen­den rund 90 Verbauungen sehr zu bzw. ver­kür­zen deren Lebensdauer. Mit der vor­ge­se­he­nen Lösung mit einem Rückhaltebecken kann auf die sehr teu­re Instandstellung der ober­sten 47 Sperren im Val da Tschessas ver­zich­tet werden.

Mit der voll­stän­di­gen Umsetzung aller Schutzmassnahmen kann die Ausdehnung der roten und blau­en Gefahrenstufen sub­stan­zi­ell redu­ziert wer­den. Für die gefähr­de­ten Gebäude besteht aber immer noch ein Restrisiko.

Mit der Klimaerwärmung wer­den für die Val da Schluein häu­fi­ger Murgänge erwar­tet, die bis zum Kegel bzw. in die Aue Cauma vor­stos­sen. Tritt die­ses Szenario bei Murgängen mit einem Ereignis bis M30 ein, so müss­te im Auenperimeter rascher ein­ge­grif­fen wer­den. Bei häu­fi­ge­ren Murgängen bis in den Bereich M100 bzw. M300 müss­te zudem mit einer Zunahme der pro­gno­sti­zier­ten Räumungen des Murgangrückhalts Cleus von 1 bis 3 Mal in 80 Jahren gerech­net werden.

In den Teileinzugsgebieten Val da Tschessas (mit­tel­fri­stig) und Platta Grischa, aber even­tu­ell auch in der Val Ruin Alva, kann nicht aus­ge­schlos­sen wer­den, dass inten­si­ve­re Niederschläge viel Material mobi­li­sie­ren kön­nen, als den Szenarien zugrun­de gelegt wur­de. Gleichzeitig wird aber die Zunahme der häu­fi­ge­ren Murgänge in den Strecken mit den Wildbachsperren (Val da Cafegns und Val da Schluein) die Materialverfügbarkeit redu­zie­ren, weil sie häu­fi­ger aus­ge­räumt wer­den. Zudem wird der Murgangrückhalt Cleus wegen der mar­kan­ten Abtiefung ins Gelände im Überlastfall robust blei­ben und des­halb nicht zu einer Mehrgefährdung führen.

Die Gemeinde Schluein hat, gemes­sen an der Zahl der Einwohner, sehr gros­se Investitionen zu bewäl­ti­gen. Das Val da Schluein stell­te schon immer eine gros­se Herausforderung für die klei­ne Gemeinde dar. Die Herausforderung wird im Kontext des Klimawandels mit Sicherheit noch grös­ser wer­den. Das Hochwasserschutzprojekt erfüllt - neben dem Schutz von Gebäuden und Anlagen in der Gemeinde - sehr wich­ti­ge, über­ge­ord­ne­te Funktionen. Dazu gehö­ren die Sicherstellung der besten und schnell­sten Verkehrsverbindung in die Surselva und die Erhaltung der Aue Cauma, die natio­na­le Bedeutung aufweist.

Das Hochwasserschutzprojekt in Schluein ist ein drin­gen­des und zukunfts­wei­sen­des Vorhaben, das die Sicherheit der Bevölkerung und Infrastruktur nach­hal­tig erhöht.

Aus den erwähn­ten Gründen kön­nen wir Ihnen eine Hilfeleistung an die­ses Projekt sehr empfehlen.

Bis heu­te konn­ten wir Spenden von Fr. 94’500.-- vermitteln.