Erneuerung der Wasserversorgung auf der Schafalp Halde/Cheer, auf der Alp Wildenberg und Ersatzbau Hirtenhütte Halde
Ortsgemeinde Flums-Kleinberg SG
Flums liegt im Talboden des Walensees östlich von Walenstadt in der reizenden Landschaft des Seeztals. Granitfindlinge zeigen, dass im Seeztal zur Eiszeit das Eis die Talsohle bis 1’000 m hoch bedeckte. Als die Eismassen abschmolzen, entstanden reissende Wildbäche, die der Landschaft das heutige Aussehen gegeben haben. Auch die Erosion des Schilsbaches und die Aufschüttung des Schutthügels am Ausgang des Schilstales haben sich weitgehend in dieser Zeit herausgebildet. Auf diesem Schutthügel ist das Dorf Flums entstanden.
Mit einer Gesamtfläche von 75.15 km2 ist Flums die drittgrösste Gemeinde des Kantons St. Gallen. Das grosse Gemeindegebiet bedingt eine teure und aufwendige Infrastruktur. Zwei Drittel dieser Bodenfläche sind im Besitz der drei Ortsgemeinden Dorf, Grossberg und Kleinberg. Das Strassennetz weist eine Länge von total 160 km auf.
Im Jahre 765 wird Flums erstmals im Testament des Bischofs Tello von Chur erwähnt. Flums rührt vom lateinischen «flumen» her, was «Dorf zwischen den Flüssen» bedeutet. Schon früh gab es in der Flumsergegend romanische Siedlungen, bis im Jahre 1300 wurde denn auch in romanischer Sprache gesprochen, die dann zwischen 1400 und 1500 durch die deutsche Sprache verdrängt wurde. Das bischöfliche Erbe traten ab dem 13. Jahrhundert die Ritter von Flums an, von denen vor allem Ulrich (Stifter des Predigerklosters in Chur und des Hauptfensters in der Kathedrale) zu erwähnen ist, der nicht nur äusserst mächtig und reich, sondern auch in kultureller Hinsicht sehr bedeutend war. Im Jahre 1803 wurde Flums dem neu geschaffenen Kanton St. Gallen zugeschlagen. Flums ist bis in die Gegenwart durch Viehzucht, Milchproduktion und Alpwirtschaft geprägt. Vom 15. bis ins frühe 18. Jahrhundert spielte zudem die Verhüttung des Gonzenerzes eine wichtige Rolle. Der wirtschaftliche Aufschwung und die Industrialisierung setzten in der 2. Hälfte des 19. Jahrhundert ein, begünstigt durch den Anschluss an die Eisenbahnlinie Zürich-Chur und die Nutzung der Wasserkraft der Schils.
Die Ortsgemeinde Flums-Kleinberg wurde aus der Korporation, oder Wirtschaftsgemeinde, Kleinberg gegründet. Die Wirtschaftsgemeinde Kleinberg selbst entstand am 15. April 1819.
Kurz nach der Gründung des Kantons im Jahr 1803 reichten im Februar 1806 sieben arme Bürger der Gemeinde Flums eine Petition an den Regierungsrat ein. Ihr Anliegen war es, dass auch sie die Alpen und Allmenden benutzen durften, obwohl sie kein Vieh besassen. Zusätzlich sollten sie für die Nichtnutzung der Alp- und Allmendweiden eine Entschädigung bekommen. Das Verhalten der Armen in Flums trug massgeblich zur Teilung der Gemeindegüter bei.
Durch ihre Unzufriedenheit zwangen sie die Regierung zu handeln. Dies führte zur Aufteilung des Gemeindebesitzes in die drei Korporationen, die noch heute als Ortsgemeinden Bestand haben: Ortsgemeinde Flums-Dorf, Ortsgemeinde Grossberg und Ortsgemeinde Kleinberg. Ungeteilt blieb in den Händen der «Ökonomischen Gemeinde Flums» einzig der 40 ha umfassende Maltinawald oberhalb des Dorfes auf der Kleinberger Seite. Er wird von einem eigenen Rat bestehend aus Mitgliedern aller drei Ortsgemeinden verwaltet.
Jede Korporation suchte in der Folge ihre eigenen Interessen. Diese Korporationen wurden im Jahre 1832 in den Stand von Ortsgemeinden erhoben, darunter war auch die Wirtschaftsgemeinde Kleinberg. Die Einteilung des Kantons St. Gallen in Ortsgemeinden war in einem Gesetz der neuen Verfassung 1832 vorgesehen. Der Weg zur Ortsgemeinde war nicht einfach, doch die Flumser haben bis heute eine enge Beziehung zu ihren Ortsgemeinden bewahrt.
Bevölkerung
| 1960 | 4’406 Einwohner |
| 1980 | 4’430 Einwohner |
| 1990 | 4’519 Einwohner |
| 2000 | 4’892 Einwohner |
| heute | 5’346 Einwohner |
Altersstruktur
| 0 - 15 Jahre | 859 Personen | 16 % |
| 16 - 65 Jahre | 3’439 Personen | 64 % |
| über 65 Jahre | 1’048 Personen | 20 % |
Schulen
| 139 Kindergartenschüler | in Flums, Grossberg und Kleinberg (Flumserberg) |
| 376 Primarschüler | in Flums, Grossberg und Kleinberg (Flumserberg) |
| 127 Oberstufenschüler | in Flums |
| 8 Mittelschüler | in Sargans |
Gemeindefläche
| Wald | 2’424 ha |
| Landwirtschaftliche Nutzfläche | 3’878 ha |
| Siedlungsfläche | 101 ha |
| unprokuktiv | 1’112 ha |
| Total | 7’515 ha |
Die Ortschaft Flums selbst liegt auf 435 m.ü.M., und der höchste Punkt auf 2’523 m.ü.M. Die Gemeinde befindet sich in den Bergzonen I, II und III und hat Sömmerungsgebiete.
Erwerbsstruktur
| 114 | Landwirtschaftsbetriebe im Haupterwerb |
| 80 | Betriebe in Handwerk und Industrie |
| 235 | Betriebe im Dienstleistungssektor |
Vereine
In 64 Vereinen kann man sich aktiv beteiligen, sei es im Bereich Sport, Kultur oder Musik.
Tourismus
Der Flumserberg, terrassenförmig über dem Walensee gelegen, wurde schon gegen Ende des 19. Jahrhunderts als Kurort entdeckt. In der natürlichen Schönheit dieser Bergwelt unterzogen sich Gäste in gesunder Höhenluft Molkekuren. In Maiensässen und Alpen fanden sie eine bescheidene Unterkunft. Zu Beginn der vorletzten Jahrhundertwende wurden dann die ersten Hotels und Pensionen gebaut. Als einer der berühmtesten Gäste darf Lenin bezeichnet werden, der sich zur Zeit der Emigration in den Sommermonaten 1916 in einer Pension aufhielt. Eine grosse Wende brachte die 1925 fertig erstellte Strasse von Flums nach Tannenboden, die die Hotels und Kurhäuser mit dem Talboden Flums direkt verband. Die «Flumserberge» (Ortsgemeinde Grossberg) sind heute ein sehr bekanntes Ski- und Wandergebiet, das von Besuchern aus Zürich, der Ostschweiz und Süddeutschland rege genutzt wird.
Die Ortsgemeinde Kleinberg ist touristisch weit weniger bedeutend. Schöne Wandertouren, idyllische Berglandschaften, blumenreiche Alpenwiesen und gemütliche Feuerstellen laden jedoch im Sommer ein, sich in dieser wundervollen Landschaft zu erholen. Im ganzen Gebiet gibt es 12 Hotels mit 434 Betten, 1’415 Ferienwohnungen und 563 Ferienhäuser sowie 32 Restaurants, 23 Gruppenunterkünfte und 17 Bergbahnen.
Die finanzielle Situation der Gemeinde
| Nettovermögen pro Kopf 2024 | Fr. | 444.53 |
| Steuereinnahmen pro Kopf 2024 | Fr. | 3’262.43 |
| Einnahmenüberschuss 2024 | Fr. | 310’575.13 |
| Abschreibungen 2024 | Fr. | 856’867.-- |
| Konzessionen und Regalien 2024 | Fr. | 293’696.95 |
| Finanzausgleichsbeitrag 2024 | Fr. | 4’194’600.-- |
| Gemeindesteuerfuss | 125 % | |
| Höchster Steuerfuss im Kanton | 139 % | |
| Niedrigster Steuerfuss im Kanton | 61 % |
Direkte Bundessteuer pro Kopf 2022
| Gemeinde Flums | Fr. | 1’039.-- |
| Kanton St. Gallen | Fr. | 1’879.-- |
| Schweiz | Fr. | 3’008.-- |
Ortsgemeinde Flums-Kleinberg
Die Ortsgemeinde Flums-Kleinberg wurde aus der Wirtschaftsgemeinde Kleinberg gegründet.
Sie bestreitet mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln den Unterhalt der in ihrem Bereich befindlichen Alpgebäuden, Alpweiden, Alpenstrassen sowie der Wälder und der zu ihrer Erschliessung notwendigen Infrastruktur.
Die finanzielle Lage der Ortsgemeinde Flums-Kleinberg 2024
| Ertrag: | Fr. | 651’141.24 | |
| Aufwand: | Fr. | 611’671.91 | |
| Ertragsüberschuss: | Fr. | 39’469.33 | |
| Finanzvermögen: | Finanz-, Sachanlagen und Forderungen | Fr. | 885’968.91 |
| davon flüssige Mittel | Fr. | 494’765.08 | |
| Verwaltungsvermögen: | Fr. | 463’327.99 | |
| Fremdkapital: | Fr. | 398’933.05 | |
| Eigenkapital: | Fr. | 950’363.85 |
Zum Projekt
Die Alp Halde/Cheer ist eine Schafalp am Flumser Kleinberg. Sie befindet sich im Eigentum der Ortsgemeinde Flums-Kleinberg, die sie auch bewirtschaftet und betreibt. Die Alp wird behirtet und jedes Jahr während rund 120 Tagen mit etwa 700 Schafen bestossen, die vorwiegend ansässigen Bauern gehören. Zudem werden noch ca. 10 Esel gesömmert. Zur Unterstützung der Tierbetreuung werden die Schafweiden mit Weidenetzen umzäunt und von 5 Herdenschutzhunden ständig betreut.
Das Einzugsgebiet umfasst eine Weidefläche von rund 125 Hektaren und erstreckt sich von 1’370 bis auf 2’100 m.ü.M. Eine Zufahrt besteht nicht, der Zugang ist ausschliesslich zu Fuss oder per Helikopter möglich.
Tränkewasseranlagen Alp Halde/Cheer
Die bestehenden, zum Teil über 100-jährigen, Tränkewasseranlagen auf der Alp Halde/Cheer sind stark veraltet und weisen dementsprechend diverse Mängel und Schäden auf. Auf ca. 1’890 m.ü.M. befindet sich die Quellfassung «Steinboden». Sie besteht aus vier bis fünf kleineren Bach-Hangquellfassungen, die im Schuttfächer «Steinboden» zutage treten und in Gartenschläuchen in dafür eigens gestauten Mulden gefasst und in einen Quellschacht eingeleitet werden. Vom Quellschacht wird das Wasser zum ca. 80 m entfernten Reservoir «Steinboden» (250 Liter Fassungsvolumen) geführt, das grosse Mängel aufweist. Nach fast jedem Unwetter müssen diese Fassungen wieder instand gesetzt werden. Deshalb muss eine neue Quelle gefasst werden, und als Quellschacht soll ein Tank von 1’000 Liter Fassungsvolumen dienen. Von dort aus wird das Wasser in das 455 m entfernte, neu zu erstellende, doppelwandige Reservoir Burstegg mit 5’000 Liter Fassungsvermögen geleitet. Dieses befindet sich, geschützt von Lawinen, in einer Geländemulde. Die alten Reservoire «Burstegg» und «Steinboden» werden rückgebaut.
Alle Brunnenanlagen sollen mit einem Schieberschacht ausgebildet und mit einer Schwimmergarnitur betrieben werden, so dass auf Ablaufschächte und -leitungen verzichtet werden kann. Je nach Druckverhältnissen wird ein Druckreduzierventil benötigt. Ausserdem werden sämtliche Brunnenplätze befestigt. Zu diesem Zweck werden als Untergrund Rasengittersteine verwendet, deren Öffnungen mit Erde aufgefüllt werden. Als Weidebrunnen werden Betonbrunnentröge mit einer Länge von 2 Meter und einer für Schafe ausgelegten Höhe von 30 cm verwendet.
Mehrheitlich sind die bestehenden Wasserleitungen nur auf Terrain verlegt worden. Die im Erdreich verlegten Eisenrohre sind mangelhaft, rostig und weisen einen zu geringen Durchmesser auf. Aus diesem Grund müssen alle Wasserleitungen ersetzt werden.
Hirtenhütte Alp Halde/Cheer
Die Hirtenhütte Halde/Cheer liegt auf 1’760 m.ü.M. und wurde Anfang der Sechzigerjahre ein wenig saniert. Sie ist klein, kalt, feucht und entspricht den heutigen Anforderungen nicht mehr. Die Platzverhältnisse sind unzureichend und die Ausstattung sehr einfach, es steht lediglich ein Trocken-WC zur Verfügung, jedoch gibt es keine Duschmöglichkeit. Die Bausubstanz ist derart mangelhaft, dass eine Sanierung nur bedingt möglich und nicht sinnvoll wäre.
Das alte Gebäude verfügt über einen Wasseranschluss, aber es hat keinen regulären Stromanschluss. Nur ein kleines einzelnes Solarmodul liefert genügend Strom für die Beleuchtung. Das wenige Abwasser aus Küche und Nassraum wird in eine einfache Abflussgrube geleitet. Gekocht und geheizt wird mit einem Holz-Kochherd. Die Statik der Hütte ist schlecht, besonders das Fundament. Es wurde nicht frosttauglich gebaut und der Betonboden ist nicht ausreichend tragfähig. Im Boden und im Mauerwerk gibt es zahlreiche Risse. Die Holzkonstruktion im Obergeschoss ist jedoch in gutem Zustand und zeigt keine sichtbaren Schäden.
Aufgrund der schlechten Bausubstanz, der kleinteiligen Raumaufteilung und der unpraktischen Betriebsabläufe hat der Verwaltungsrat der Ortsgemeinde Flums-Kleinberg deshalb beschlossen, die Hirtenhütte zu ersetzen.
Der Neubau wird seitlich und etwas höher neben dem bestehenden Ökonomiegebäude in den natürlichen Hang gesetzt. Er wird leicht gedreht positioniert, sodass er weniger hinter dem Stall verborgen ist. Durch den Neubau können die engen Raumverhältnisse der alten Alphütte, des Holzschopfs und des Lagerraums verbessert und an heutige Bedürfnisse angepasst werden. Zudem lassen sich die Wege zwischen Stall und Hütte besser an das Gelände anpassen.
Während der Bauzeit wird die alte Alphütte weiterhin als Unterkunft genutzt. Danach wird sie umfunktioniert, indem die Feuer- und Kochstelle sowie der Kamin entfernt werden. Ausserdem ist geplant, die bestehende Stallfläche zu verkleinern.
Der Neubau besteht aus einem Holzbau, der auf einem massiven Sockel aus Stampfbeton steht. Das Gebäude hat ein Grundmass von 9.70 mal 7.00 Metern und ist klar strukturiert. Es wird in zwei Nutzungsebenen aufgeteilt: Im Erdgeschoss befinden sich die Garderobe, ein offener Wohnbereich mit Küche und Aufenthaltsraum, ein Vorratsraum sowie ein Badezimmer mit Dusche und WC. Im Obergeschoss sind drei Schlafräume, ein Abstellraum und ein Technikraum vorgesehen. Zusätzlich sind ein Abstellraum sowie Holz- und Futterlager im nahegelegenen Gebäude ebenerdig gut erreichbar. Der Wohn- und Schlafbereich kann vom Erdgeschoss aus über einen zentralen Holzherd beheizt werden.
Wasserversorgung Alp Wildenberg
Die Alp Wildenberg liegt auf 1’492 m.ü.M. unterhalb des Guscha. Die 190 ha Weidefläche umfassen zusätzlich zur Alp Wildenberg, den Stafel Gampergalt und die Galtvieh Alp Stutz. Während ungefähr 110 Tagen werden 110 Milchkühe gealpt und von einem 4-köpfigen Alpteam betreut. Aus den ca. 104’000 Litern Alpmilch werden verschiedene Alpprodukte hergestellt; 9’680 kg Alpkäse, 570 kg Alpbutter und 880 kg Joghurt. Die Wasserversorgung auf der Alp Wildenberg entspricht ebenfalls nicht mehr den heutigen Anforderungen. Deshalb müssen diverse Sanierungsarbeiten durchgeführt werden. So müssen Brunnenplätze, das Reservoir Altsäss, die Solarpumpanlage Gampergalt und diverse Wasserleitungen ersetzt und saniert werden.
Der Kredit für dieses Vorhaben wurde an der Bürgerversammlung vom 11. April 2025 beschlossen.
Die Fundationen für den Ersatzbau der Hirtenhütte wurde bereits im Herbst 2025 erstellt, und man hofft, die Hütte Ende Juni 2026 fertigstellen zu können. Mit den Sanierungen der Wasserversorgungen wurde im Mai 2026 gestartet. Die Arbeiten sollten bis Ende September 2026 abgeschlossen sein.
Kosten und Finanzierung
Die Kosten setzen sich gemäss Kostenaufstellung wie folgt zusammen:
Wasserversorgung Alp Halde/Cheer
| Quelle Steinboden | Fr. | 20’800.-- | ||
| Quelle Ahore | Fr. | 11’550.-- | ||
| Brunnenanlagen | Fr. | 66’160.-- | ||
| Reservoir Burstegg | Fr. | 23’500.-- | ||
| Druckbrecherschacht Haldenhütte | Fr. | 7’350.-- | ||
| Druckbrecherschaft Obercheer | Fr. | 10’500.-- | ||
| Leitungen | Fr. | 106’900.-- | ||
| Projekt und Bauleitung | Fr. | 10’000.-- | ||
| Gebühren und Bewilligungen | Fr. | 2’000.-- | ||
| MwSt. | Fr. | 21’178.25 | ||
| Unvorhergesehenes | Fr. | 15’061.75 | ||
| Total Wasserversorgung Alp Halde/Cheer | Fr. | 295’000.-- |
Ersatzneubau Alphütte Halde/Cheer
| Vorbereitungsarbeiten Alphütte Halden | Fr. | 70’000.-- | ||
| Gebäude | Fr. | 646’000.-- | ||
| Umgebung | Fr. | 7’000.-- | ||
| Baunebenkosten | Fr. | 18’000.-- | ||
| Reserve | Fr. | 4’000.-- | ||
| Ausstattungen | Fr. | 15’000.-- | ||
| Total Ersatzneubau Alphütte Halde/Cheer | Fr. | 760’000.-- |
Wasserversorgung Alp Wildenberg
| Brunnenplatz | Fr. | 9’350.-- | ||
| Reservoir Altsäss | Fr. | 14’500.-- | ||
| Solarpumpanlage Gampergalt | Fr. | 9’600.-- | ||
| Leitungen | Fr. | 40’550.-- | ||
| Projekt und Bauleitung | Fr. | 5’000.-- | ||
| Gebühren und Bewilligungen | Fr. | 2’000.-- | ||
| MwSt. | Fr. | 6’561.-- | ||
| Unvorhergesehenes | Fr. | 7’439.-- | ||
| Total Wasserversorgung Alp Wildenberg | Fr. | 95’000.-- | ||
| Gesamtkosten | Fr. | 1’150’000.-- |
Die Finanierung ist folgendermassen vorgesehen:
| Gesamtkosten | Fr. | 1’150’000.-- |
| ./. Beitrag Kanton (Wasserversorgung Alp Halde/Cheer) | Fr. | 75’500.-- |
| ./. Beitrag Bund (Wasserversorgung Alp Halde/Cheer) | Fr. | 81’540.-- |
| ./. Beitrag Kanton (Wasserversorgung Alp Wildenberg) | Fr. | 22’410.-- |
| ./. Beitrag Bund (Wasserversorgung Alp Wildenberg) | Fr. | 20’750.-- |
| ./. Beitrag Kanton (Hütte) | Fr. | 27’000.-- |
| ./. Beitrag Bund (Hütte) | Fr. | 50’000.-- |
| ./. Beitrag Ernst Göhner Stiftung | Fr. | 50’000.-- |
| ./. Investitionskredit * | Fr. | 79’000.-- |
| ./. Eigenmittel | Fr. | 191’200.-- |
| Noch zu finanzierender Restbetrag | Fr. | 552’600.-- |
* Der Kredit ist zinslos und rückzahlbar mit jährlichen Raten von Fr. 4’700.--.
Eine nachhaltige Bewirtschaftung von Alpbetrieben erfordert angemessene und zweckmässige Infrastrukturanlagen. Besonders wichtig sind dabei die Tränkewasserversorgungsanlagen in den Sömmerungsgebieten, da sie sowohl qualitativ als auch quantitativ hohen Anforderungen entsprechen müssen. Die bestehenden Anlagen auf den Alpen Halde/Cheer und Wildenberg sind jedoch stark veraltet und weisen zahlreiche Mängel und Schäden auf. Zudem haben sich die Bedürfnisse auf der Schafalp Halde/Cheer in den letzten Jahren verändert, sodass zusätzliche neue Brunnenplätze notwendig geworden sind.
Aufgrund der unbefriedigenden Situationen auf den Alpen Halde/Cheer und Wildenberg müssen die Tränkewasseranlagen umfassend erneuert und die Hirtenhütte ersetzt werden. Nebst der Erneuerung der Tränkeanlagen sollen auch neue, erforderliche Brunnenstandorte geprüft und in das Projekt integriert werden.
Eine Unterstützung dieses Projektes möchten wir Ihnen sehr ans Herz legen.
Bis heute konnten wir Spenden in der Höhe von Fr. 216’620.-- vermitteln.










