Herzlichen Dank, frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr

Immer wie­der erle­ben Berggemeinden, wie die Naturgewalten ihre Heimat gefähr­den oder gar zer­stö­ren. Der Gletscherabbruch in Blatten, die Erdrutsche in Schwanden, Hochwasser und Überschwemmungen im Misox und im Val Maggia - die Liste ist lang.

Jahr für Jahr gibt es Stimmen, die nach Naturkatastrophen die Besiedlung unse­rer Bergtäler in Frage stel­len, ja gar eine «alpi­ne Brache» for­dern und die Täler ver­wil­dern las­sen wollen.

Die Bergtäler gehö­ren genau­so zur ein­zig­ar­ti­gen Schweiz wie die gros­sen Städte. Stadt und Land prä­gen unse­re Landschaften, Berg und Tal eben­so. Keine Gemeinde ist gleich wie die ande­re. Die einen ver­fü­gen über viel Finanzkraft, ande­re müs­sen wich­ti­ge Investitionen ver­schie­ben, weil die eige­nen Mittel nicht reichen.

Zum Glück gibt es eine lang­jäh­ri­ge Tradition des Ausgleichs. Das hat sich bewährt. Auch dank all den Menschen in unse­rem Land, die sich für die­sen Ausgleich ein­set­zen. Nicht nur in der Not, son­dern Tag für Tag. Danke, auch im Namen der Bergbevölkerung!

Ich wün­sche Ihnen fro­he Festtage und einen guten Start ins neue Jahr.

Werner Luginbühl

Präsident der Schweizer Patenschaft für Berggemeinden