Tue Gutes und sprich darüber - die Patenschaft stellt ihre Arbeit vor Publikum vor

 

Im Rahmen des Jubiläumsjahres besuchen Vorstandsmitglieder der Patenschaft Serviceclubs sowie interessierte Personengruppierungen mit dem Ziel, weiteren Kreisen unser Engagement für das Berggebiet vorzustellen.

 

«Selbstloses Dienen» so lautet das Motto der Rotary Clubs. Ihre Mitglieder setzen ihre beruflichen Fähigkeiten in ehrenamtlicher Arbeit in den Dienst von Drittpersonen, um zu unterstützen und zu helfen – eine auffällige Gemeinsamkeit mit der Überzeugung und Ausrichtung unserer Organisation sowie unserer Gönnerinnen und Gönner.

 

Die Botschaft kommt an

Lukas Briner, Präsident der PR-Kommission, hatte den Anfang gemacht. Am Donnerstag, 5. Februar dann referierte Ruth Frey Commarmot, alt Gemeinderätin von Horgen und seit zehn Jahren im Vorstand der Patenschaft, vor dem Rotary Club Au am Zürichsee: Was beinhaltet die Arbeit der Schweizer Patenschaft für Berggemeinden? Wie geht sie vor? Mit welchen Schwierigkeiten haben die Berggemeinden zu kämpfen? Welche Aufgaben unterstützt die Patenschaft? Das Publikum hört aufmerksam zu, stellt im Anschluss ans Referat Fragen: Sind die Gemeindefusionen für die Patenschaft ein Thema? Wie funktionieren Politik und Patenschaft bei Unwettern miteinander?

 

Die Botschaft kommt an – die Rotarier vom linken Zürichseeufer haben die Berge nicht nur vor der Haustür, sondern zeigen auch Verständnis für die Situation der dortigen Bevölkerung. Sie sind beeindruckt von Problemen und Aufgaben, mit denen die Gemeinden konfrontiert werden und die es zu lösen gilt.

 

Reaktionen der Rotarier

Heidi Günthardt: «Es ist wertvoll, zu erfahren, mit wieviel Herzblut die Leute der Patenschaft arbeiten. Es ist wichtig, regionale Projekte zu unterstützen und hier gibt es auch die Garantie, dass das Geld am Ziel ankommt.»

 

Thomas Hunziker, Clubmeister: «Es braucht unsere Eigeninitiative, wir müssen selber mitarbeiten und helfen. Freiwilligenarbeit in Vereinen, Verbänden oder eben die Unterstützung anderer ist wichtig für das Funktionieren der ganzen Gesellschaft. Für das Überleben der Bergregionen ist allerdings entscheidend, dass Arbeitsplätze, auch dank unserer Unterstützung, vorhanden sind.»

 

Dieter Flückiger, Präsident: «Die Arbeit der Patenschaft und ähnlicher Organisationen geniesst viel zu wenig Beachtung. Dabei ist gerade diese Art von Solidarität ein Grundpfeiler für den Zusammenhalt unseres Landes. Ich bin froh über das Referat von Frau Frey. Jetzt kenne ich endlich auch den Unterschied zwischen der Patenschaft und der Berghilfe.»