Sanierung des Schulhausweges und des Schulhauses Ried-Mörel

Das Projekt

 

Schulhausweg

 

Das Schulhaus, in dem auch die Gemeindeverwaltung sowie die Mehrzweck- und Turnhalle untergebracht sind, liegt etwa 50 m unterhalb der Dorfstrasse, von wo der Schulhausweg über 75 m steil zum Schulhaus hinunterführt. Der mit Betonverbundsteinen gepflästerte Weg befand sich in einem desolaten Zustand. Der Weg musste dringend saniert werden. Die vorhandenen Betonverbundsteine wurden für die Erneuerung des Weges wieder verwendet. Die Kosten beliefen sich auf Fr. 55'163.45. Die Schweizer Patenschaft hat diese Investition mit einem Beitrag von Fr. 15'000.-- finanziell unterstützt.

 

Schulhaus

 

Das heutige Gebäude wurde in den Jahren 1965 - 67 gebaut und 1987 - 1988 renoviert. Im Schulhaus Ried-Mörel werden die Kinder von Ried-Mörel und der Riederalp vom Kindergarten bis zur 6. Klasse unterrichtet. Von der Riederalp pendeln die Kinder mit der Seilbahn zur Schule nach Ried-Mörel.

 

Obwohl der bauliche Zustand des Gebäudes bis auf die sanitären Einrichtungen noch akzeptabel ist, drängt sich eine Sanierung aufgrund der heutigen Ansprüche in Bezug auf die Nutzung der Räume auf, insbesondere was die Räume im Erdgeschoss angeht. Dort befindet sich die Turnhalle/Mehrzweckhalle.

 

Die Umkleideräume für die Mädchen und die Knaben müssen saniert und den heutigen Bedürfnissen angepasst werden, WC-Anlagen und Duschen müssen ersetzt werden.

 

Die vorhandene Küche und der Registerraum (Grundbuch der Gemeinde) sollen umplatziert werden. Die vorhandene Ölheizung wird durch eine Pellet-Heizung ersetzt. Die Böden der Turnhalle und des Sportplatzes sind schadhaft und bedürfen einer Erneuerung.

 

Um in den Genuss von Kantonssubventionen zu kommen, ist die Rollstuhlgängigkeit des Gebäudes Voraussetzung. Das heisst, es muss eine Rampe gebaut und ein Treppenlift installiert werden.

 

Sämtliche Innenräume werden neu gestrichen, auch diejenigen, in denen keine baulichen Veränderungen gemacht wurden.

 

Für den Kindergarten ist ein zusätzlicher Raum im Dachstock auszubauen, und die Lehrer brauchen im Erdgeschoss ein Lehrerzimmer.

 

Aufgrund der jetzigen Familienkonstellation geht die Gemeinde davon aus, dass in den nächsten Jahren mit acht bis zehn Neueintritten in den Kindergarten gerechnet werden kann. Auch der Kanton ist von dieser Entwicklung überzeugt und unterstützt das Projekt deshalb mit einem namhaften Subventionsbeitrag.

 

An der ausserordentlichen Urversammlung vom 16. April 2012 wurde beschlossen, das Schulhaus zu renovieren und der dazu notwendige Kredit genehmigt. Nachträglich wurde an den Gemeinderatssitzungen vom 30. April 2012 und vom 29. Mai 2012 auch der Kredit für die Erneuerung des Schulweges genehmigt.

 

Die Sanierungsarbeiten am Schulhausweg konnten bereits ausgeführt und abgeschlossen werden. Die Arbeiten am Schulhaus wurden im Frühjahr 2013 aufgenommen und konnten in der Zwischenzeit praktisch abgeschlossen werden.

Kosten und Finanzierung

Gemäss Zusammenstellung sehen die Kosten wie folgt aus:
Vorbereitungsarbeiten Fr. 21'529.--
Baumeisterarbeiten Fr. 388'910.--
Sanierung der Stützmauer Fr. 100'000.--
Bedachung und Sonnenschutz Fr. 13'476.--
Elektroanlagen Fr. 174'760.--
Heizungs- und Lüftungsanlagen Fr. 138'978.--
Sanitäranlagen Fr. 173'840.--
Treppenlift Fr. 31'132.--
Gipser-, Metallbau-, Schreinerarbeiten usw. Fr. 279'231.--
Bodenbeläge, Decken- und Wandverkleidungen Fr. 149'010.--
Honorare Fr. 274'274.--
Umgebung Fr. 122'000.--
Baunebenkosten Fr. 18'423.--
Ausstattung Küche usw. Fr. 59'944.--
Total der Kosten Fr. 1'945'507.--
Die Finanzierung ist folgendermassen vorgesehen:
Gesamtkosten Fr. 1'945'507.--
./. Subvention Kanton Fr. 538'539.--
./. Subvention für behindertengerechten Zugang Fr. 14'100.--
./. Subvention an Expertisekosten betr. Asbest Fr. 1'950.--
Restkosten Fr. 1'390'918.--

Eine der wichtigsten Infrastrukturen in einem Dorf ist sicher eine zeitgemässe Schule. Junge Familien suchen heute für ihren Nachwuchs einen Ort, an dem er kindgerecht aufwachsen kann, ein Dorf mit wenig Verkehrsaufkommen, gesunder Landluft und ländlicher Identifikation. Doch ohne die entsprechende Infrastruktur gelingt es keiner Gemeinde, junge Familien anzusiedeln. Eine attraktive Schule ist eine Grundvoraussetzung dafür.

 

Wir möchten Ihnen deshalb eine Unterstützung dieses Projektes wärmstens empfehlen.

 

Bis heute konnten wir für dieses Projekt Spenden in der Höhe von Fr. 145'571.35 vermitteln.